Als meinen Beitrag zum traditionellen Familien Essen am 2ten Feiertag gibt es dieses Jahr geräucherte Lachsforellen. Das tolle daran ist, ich darf dafür beim Fischer Forellen angeln und 2 Stunden neben dem Räucherofen sitzen und ihn dabei bewachen. Aber der Reihe nach …
Fische angeln und ausnehmen. Ich schneide auch den Kopf ab. Der Fisch wird dadurch kleiner (Tiefkühler etc.) und man muss sich nicht mit den Kiemen rumärgern. Nichts ist schlimmer, als wenn der Fisch irgendwo bitter schmeckt.
Je nachdem wie viel Zeit ich habe, koche ich 2 Tage vorher Abends die Lake um die Fische einzulegen.
Je nach Menge Fisch 3-4 Liter.
Zum Einlegen benutze ich den Gänsebräter. Der ist groß genug 😉
Rezept:
- 70g Salz pro Liter Wasser
- 1 El Wacholder Beeren
- 1 Tl Pfeffer Körner
- 3-4 Knoblauch Zehen
- 6-8 Lorbeer Blätter
Ich koche 2 Liter Wasser mit den Zutaten (mein Topf ist nicht größer) und gieße dann das restliche Wasser aus dem Wasserkocher auf. Dann lasse ich die Lake abkühlen.
Am Tag vorher die Fische aus dem Tiefkühler holen und über Tag auftauen lassen.
Abends dann die Fische in die Lake legen und ggf. mit einem Teller beschweren und über Nacht ziehen lassen.
Morgend dann die Fische mit etwas Küchenkrepp abtrocknen und auf die Räucher Haken stecken.
Dann zum Abtrocknen 1-2 Stunden aufhängen. Geht super im Heizungskeller.
Ja, ich räuchere mit Gas. So kann ich die Temperatur gut kontrollieren. An Holz traue ich mich noch nicht heran, versuche ich aber bald mal.
Ofen auf 100 Grad vorheizen.
Fische in den Ofen. Unten zur Absturzsicherung einen Rost mit rein und die Abtropfschale nicht vergessen.
Dann die Fische aufhängen und für 30-45 Minuten bei 80 bis 100 Grad garen.
Dann drehe ich den Brenner runter oder mache ihn sogar kurz aus. Bei 80 Grad kommt die Schale mit dem Buchenmehl in den Ofen.
Ich versuche dann den Ofen für die nächsten 60 Minuten bei 60 bis 70 Grad zu halten.
Nach der halben Zeit lege ich noch einmal neues Sägemehl nach.
Guten Appetit!























































